Für die Anreise im bequemen Reisebus und die komfortable Unterbringung
der Reisegruppe sorgte wieder Herr Kautzsch vom Hotel„Am Ahorn“.
Das abwechslungsreiche Programm der Seniorenreise nach
Kottenheide entsprach den Wünschen und Bedürfnisse der Teilnehmenden. Im
Mittelpunkt standen verschiedene Ausflüge sowie genügend Zeit für Erholung und
geselliges Beisammensein.
Danach fuhren wir zur Fabrik der Fäden, wo wir viel über die Spitzen- und Stickereiherstellung erfuhren. Die Spitze, die Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Handstickerei hervorging, ist mittlerweile ein Maschinenprodukt. Technischer Erfindungsgeist und ausgeklügelte Ingenieurleistungen waren maßgeblich daran beteiligt, die Entwicklung der Stickerei voranzubringen. So konnte man die technische Entwicklungslinie von den Anfängen der mechanischen Stickerei über lochkartengesteuerte Maschinen bis zu computergesteuerten Stickautomaten nachvollziehen. Wir konnten aktuelle Kollektionen der Spitzenherstellung als auch historische Kostbarkeiten bewundern.
künstlichen Sternenhimmel, wo uns astronomische Grundlagen vermittelt wurden. Sehr interessant war, dass man zunächst die Sterne in den Sternbildern betrachten konnte und diese dann als Bild nachgezeichnet wurden. Polarlichter, Kometen und Supermond waren ebenso beeindruckend wie die Sichtweise aus der Raumfahrtkapsel auf unsere Erde.
Der nächste Ausflug führe uns in die Hügellandschaft des Oberpfälzer Waldes, wo der ParksteinerBasaltkegel, ein ehemaliger Vulkan, unser Ziel war. Ein Rancher führte uns durch eine spannende Zeitreise vom Tertiär über das Mittelalter bis zur Gegenwart mit Fakten rund um Parkstein und die Vulkanlandschaft Bayern-Böhmen. Mit kurzen Filmen konnten wir uns mit der Entstehung des Basaltkegels und der bewegten Ortsgeschichte vertraut machen. Als Höhepunkt erlebten wir dann direkt einen Vulkanausbruch hautnah.
Nach dieser beeindruckenden Führung fuhren wir zum Mittagessen in den Adamhof in Hardeck, wo uns die Wirtin Juliane in unterhaltsamer Weise eine kurze Geschichte zum Hof nahebrachte. Der Hofladen bot eine reichliche Auswahl an Wurstspezialitäten aus eigener Herstellung. Und im Bus liegengelassene Einkäufe aus dem Hofladen wurden vom Busfahrer Michael sorgsam verwahrt und am Abreisetag wieder übergeben.
Es war eine sehr schöne Reise und ein großes Dankeschön gebührt
Christa Poch, die mit viel Mühe und Umsicht alles so organisierte, dass jeder
seinen Sitzplatz im Bus, das richtige Hotelzimmer und seine Nachbarn am Tisch
im Hotel hatte. Leider konnte Christa Poch nicht selbst mitreisen, dafür bekam
sie ein kleines Präsent der Teilnehmer für ihre Mühen.
Text: Marina Schlenzig
Fotos/Videos: Marina Schlenzig, Tanja Leutert





















