Kottenheide, ein idyllischer Ort im sächsischen Vogtland,
ist seit Jahren ein beliebtes Ziel für unsere Seniorenreisen. Eingebettet in
sanfte Hügel, umgeben von Wäldern und klaren Bächen, bietet Kottenheide ideale
Bedingungen für eine erholsame Auszeit vom Alltag. Die Region besticht durch
ihre Ruhe, ihre natürliche Schönheit und ihre Gastfreundschaft – ideale
Voraussetzungen, um neue Kraft zu tanken, gemeinsam mit anderen älteren
Menschen neue Bekanntschaften zu knüpfen und unvergessliche Momente zu erleben.
Als Wiederholungstäter nahmen an dieser Reise Mitglieder der Volkssolidarität
aus Erlau, Frankenau und Chemnitz sowie Gäste teil.
Für die Anreise im bequemen Reisebus und die komfortable Unterbringung
der Reisegruppe sorgte wieder Herr Kautzsch vom Hotel„Am Ahorn“.
Das abwechslungsreiche Programm der Seniorenreise nach
Kottenheide entsprach den Wünschen und Bedürfnisse der Teilnehmenden. Im
Mittelpunkt standen verschiedene Ausflüge sowie genügend Zeit für Erholung und
geselliges Beisammensein.

Wir fuhren nach Saalburg zum Thüringer Meer, der
Bleilochtalsperre, wo wir eine
entspannte Schiffsrundfahrt bei Kaffee und Kuchen oder auch einem Bier erleben
konnten. Anschließend besuchten wir die Altstadt von Plauen, wo wir Zeit für
eigene Entdeckungen incl. Individuellem Mittagessen hatten.
Danach fuhren wir zur
Fabrik der Fäden, wo wir viel über die Spitzen- und Stickereiherstellung
erfuhren. Die Spitze, die Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Handstickerei
hervorging, ist mittlerweile ein Maschinenprodukt. Technischer Erfindungsgeist
und ausgeklügelte Ingenieurleistungen waren maßgeblich daran beteiligt, die
Entwicklung der Stickerei voranzubringen. So konnte man die technische
Entwicklungslinie von den Anfängen der mechanischen Stickerei über lochkartengesteuerte
Maschinen bis zu computergesteuerten Stickautomaten nachvollziehen. Wir konnten
aktuelle Kollektionen der Spitzenherstellung als auch historische Kostbarkeiten
bewundern.
Der Besuch in der
Sternwarte Rodewisch war auch
sehr interessant. Im Planetarium erlebten wir einen
künstlichen Sternenhimmel, wo
uns astronomische Grundlagen vermittelt wurden. Sehr interessant war, dass man
zunächst die Sterne in den Sternbildern betrachten konnte und diese dann als
Bild nachgezeichnet wurden. Polarlichter, Kometen und Supermond waren ebenso
beeindruckend wie die Sichtweise aus der Raumfahrtkapsel auf unsere Erde.
Der nächste Ausflug führe uns in die Hügellandschaft des
Oberpfälzer Waldes, wo der ParksteinerBasaltkegel, ein ehemaliger Vulkan, unser Ziel war. Ein Rancher führte uns
durch eine spannende Zeitreise vom Tertiär über das Mittelalter bis zur
Gegenwart mit Fakten rund um Parkstein und die Vulkanlandschaft Bayern-Böhmen. Mit
kurzen Filmen konnten wir uns mit der Entstehung des Basaltkegels und der
bewegten Ortsgeschichte vertraut machen. Als Höhepunkt erlebten wir dann direkt
einen Vulkanausbruch hautnah.
Nach dieser beeindruckenden Führung fuhren wir
zum Mittagessen in den
Adamhof in Hardeck, wo uns die Wirtin Juliane in unterhaltsamer Weise eine kurze
Geschichte zum Hof nahebrachte. Der Hofladen bot eine reichliche Auswahl an
Wurstspezialitäten aus eigener Herstellung. Und im Bus liegengelassene Einkäufe
aus dem Hofladen wurden vom Busfahrer Michael sorgsam verwahrt und am
Abreisetag wieder übergeben.
Der Abend wurde abgerundet durch Musik und Tanz, gestaltet
von
Mr. Phönix.
Es war eine sehr schöne Reise und ein großes Dankeschön gebührt
Christa Poch, die mit viel Mühe und Umsicht alles so organisierte, dass jeder
seinen Sitzplatz im Bus, das richtige Hotelzimmer und seine Nachbarn am Tisch
im Hotel hatte. Leider konnte Christa Poch nicht selbst mitreisen, dafür bekam
sie ein kleines Präsent der Teilnehmer für ihre Mühen.
Text: Marina Schlenzig
Fotos/Videos: Marina Schlenzig, Tanja Leutert