09 Januar 2026

Der hat Spaß gemacht beim Häkeln, aber so wie er mir von der Nadel hüpfte und ich ihn stolz in meiner Handarbeitsgruppe präsentierte war er auch sofort davon geflitzt. 

Die Vorlage gibt es bei Etsy in verschiedenen Sprachen (Kuschel Baby). Da der kleine Kerl sich aus dem Staub gemacht hat wollt ich ihn nochmal anfertigen, aber dabei ist es erstmal geblieben, hab ja noch so viele UFOS daliegen.

Foto/Arbeit: Marina Schlenzig

Tierischer Zuwachs

Tierischer Zuwachs kam 2025 auch. Nach einer Vorlage von Gründl habe ich Hund Benni gehäkelt. Benutzt habe ich Wolle Funny Uni von Gründl wie in der Vorlage angegeben.

Eine Handarbeitsfreundin sammelt Frösche in allen Variationen, da hab ich mir gedacht, dieser wär ein gutes Geburtstagsgeschenk.

Die Vorlage war auch von Gründl - Freddy Frosch.
Garn wie in der Anleitung angegeben.



Arbeit/Fotos: Marina Schlenzig





Gefütterte Handschuhe

 Das sind Handschuhe, die ich 2025 anfertigte, leider nicht mehr in meinem Besitz.

von innen


Das war vielleicht eine Fummelei, mach ich nie wieder, war mir zu viel Stress.

Ich habe die Handschuhe im Internet gesehen und wollte die unbedingt nacharbeiten. Eine Anleitung fand ich dann bei Etsy.





von außen





Fotos/Arbeit: Marina Schlenzig

Baby Born's Weihnachten

 Auch Baby Born hat ein Weihnachtsgeschenk bekommen - hatte noch Restwolle und das war das Ergebnis:


Alles frei erfunden und einfach losgehäkelt, Mütze, Jacke, Latzhose und Schuhe.

Arbeit/Foto/Text: Marina Schlenzig


Freizeitbeschäftigung

Freizeit? Seit ich Rentnerin bin bin ich so beschäftigt, dass mir überhaupt nicht langweilig ist. Durch meine gesundheitlichen Einschränkungen lass ich mich nicht beeinflussen und mach einfach das, was mir Spaß macht. Hier wieder paar Socken und ein Schal aus 2025.



Leider weiß ich nicht mehr, woher die Anleitung war für diesen schmalen Schal, trägt sich aber richtig gut und ich benutz ihn sehr gern.









Das Sockenmuster für die dunkelblauen Socken habe ich mir selbst ausgedacht, das der hellblauen Socken ist das Kaffeebohnenmuster, dass ich sehr gern stricke.
Das Muster der roten Socken ist so ein Rautenmuster, was ich mal irgendwo sah. 



Foto/Arbeit/Text: Marina Schlenzig


01 August 2025

Kottenheide 2025

Kottenheide, ein idyllischer Ort im sächsischen Vogtland, ist seit Jahren ein beliebtes Ziel für unsere Seniorenreisen. Eingebettet in sanfte Hügel, umgeben von Wäldern und klaren Bächen, bietet Kottenheide ideale Bedingungen für eine erholsame Auszeit vom Alltag. Die Region besticht durch ihre Ruhe, ihre natürliche Schönheit und ihre Gastfreundschaft – ideale Voraussetzungen, um neue Kraft zu tanken, gemeinsam mit anderen älteren Menschen neue Bekanntschaften zu knüpfen und unvergessliche Momente zu erleben. Als Wiederholungstäter nahmen an dieser Reise Mitglieder der Volkssolidarität aus Erlau, Frankenau und Chemnitz sowie Gäste teil.

Für die Anreise im bequemen Reisebus und die komfortable Unterbringung der Reisegruppe sorgte wieder Herr Kautzsch vom Hotel„Am Ahorn“.

Das abwechslungsreiche Programm der Seniorenreise nach Kottenheide entsprach den Wünschen und Bedürfnisse der Teilnehmenden. Im Mittelpunkt standen verschiedene Ausflüge sowie genügend Zeit für Erholung und geselliges Beisammensein.



Wir fuhren nach Saalburg zum Thüringer Meer, der Bleilochtalsperre, wo wir eine entspannte Schiffsrundfahrt bei Kaffee und Kuchen oder auch einem Bier erleben konnten. Anschließend besuchten wir die Altstadt von Plauen, wo wir Zeit für eigene Entdeckungen incl. Individuellem Mittagessen hatten. 


Danach fuhren wir zur Fabrik der Fäden, wo wir viel über die Spitzen- und Stickereiherstellung erfuhren. Die Spitze, die Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Handstickerei hervorging, ist mittlerweile ein Maschinenprodukt. Technischer Erfindungsgeist und ausgeklügelte Ingenieurleistungen waren maßgeblich daran beteiligt, die Entwicklung der Stickerei voranzubringen. So konnte man die technische Entwicklungslinie von den Anfängen der mechanischen Stickerei über lochkartengesteuerte Maschinen bis zu computergesteuerten Stickautomaten nachvollziehen. Wir konnten aktuelle Kollektionen der Spitzenherstellung als auch historische Kostbarkeiten bewundern.

Der Besuch in der Sternwarte Rodewisch war auch sehr interessant. Im Planetarium erlebten wir einen
künstlichen Sternenhimmel, wo uns astronomische Grundlagen vermittelt wurden. Sehr interessant war, dass man zunächst die Sterne in den Sternbildern betrachten konnte und diese dann als Bild nachgezeichnet wurden. Polarlichter, Kometen und Supermond waren ebenso beeindruckend wie die Sichtweise aus der Raumfahrtkapsel auf unsere Erde.

Der nächste Ausflug führe uns in die Hügellandschaft des Oberpfälzer Waldes, wo der ParksteinerBasaltkegel, ein ehemaliger Vulkan, unser Ziel war. Ein Rancher führte uns durch eine spannende Zeitreise vom Tertiär über das Mittelalter bis zur Gegenwart mit Fakten rund um Parkstein und die Vulkanlandschaft Bayern-Böhmen. Mit kurzen Filmen konnten wir uns mit der Entstehung des Basaltkegels und der bewegten Ortsgeschichte vertraut machen. Als Höhepunkt erlebten wir dann direkt einen Vulkanausbruch hautnah.


Nach dieser beeindruckenden Führung fuhren wir zum Mittagessen in den Adamhof in Hardeck, wo uns die Wirtin Juliane in unterhaltsamer Weise eine kurze Geschichte zum Hof nahebrachte. Der Hofladen bot eine reichliche Auswahl an Wurstspezialitäten aus eigener Herstellung. Und im Bus liegengelassene Einkäufe aus dem Hofladen wurden vom Busfahrer Michael sorgsam verwahrt und am Abreisetag wieder übergeben.

Der Abend wurde abgerundet durch Musik und Tanz, gestaltet von Mr. Phönix.

Es war eine sehr schöne Reise und ein großes Dankeschön gebührt Christa Poch, die mit viel Mühe und Umsicht alles so organisierte, dass jeder seinen Sitzplatz im Bus, das richtige Hotelzimmer und seine Nachbarn am Tisch im Hotel hatte. Leider konnte Christa Poch nicht selbst mitreisen, dafür bekam sie ein kleines Präsent der Teilnehmer für ihre Mühen.

Text: Marina Schlenzig
Fotos/Videos: Marina Schlenzig, Tanja Leutert

29 Mai 2025

Projekt Kindergartenschal

Wir hatten im vergangenen Jahr in unserer Handarbeitsgruppe hier in Chemnitz für Kindergartenkinder Schals gestrickt. Eine Erzieherin hatte berichtet, dass einige Kinder auch im Winter ohne Schal durch die Eltern in den Kindergarten geschickt werden. Das war Anlass für uns, viele Schals zu stricken und im Kindergarten abzugeben. Die Schals verbleiben im Kindergarten, sind als dessen Eigentum gekennzeichnet und finden Benutzung, wenn Kinder das nötig haben. Als Dankeschön für diese Aktion kamen die Kinder zum Handarbeitstreff und boten ein kleines Programm für die fleißigen Damen der Handarbeitsgruppe.

Diese Geschichte erzählte ich zu meinem Geburtstag, wo ich zum Kaffeetrinken Andreas Wolf-Kather, dem Leiter der Mitgliederbetreuung hier im Volkssolidarität Stadtverband Chemnitz e.V., und unsere Wohngruppenleiterin Regine Kühnel begrüßen konnte. Andreas war sofort begeistert von der Idee und berichtete mir, dass er zwei große Säcke Wolle aus einer Haushaltauflösung erhalten habe, die wir für so etwas nutzen könnten. In Absprache mit der Handarbeitsgruppe haben wir uns deshalb die Aufgabe gestellt, über den Sommer Schals für Kindergartenkinder der Kindereinrichtung des Vereins zu stricken. 

Was soll ich sagen, als hätte ich noch nicht genug Wollvorräte hab ich doch glatt wieder eine große Tasche Wolle abgefasst und angefangen zu stricken. Die ersten vier Schals sind fertig.


Den rosa Schal strickte ich mit unterschiedlicher Nadelstärke. Die Randmaschen in der Vorder- und Rückreihe stets rechts (Knötchenrand). Das Muster ist ganz einfach, eine Masche links, eine Masche rechts verschränkt immer im Wechsel, auf der Rückreihe ebenso, wie die Maschen erscheinen.

Der grüne Schal wurde mit folgendem Muster gestrickt: 1 M links, 1 M rechts verschränkt - im Wechsel, auf der Rückreihe so, wie die Maschen erscheinen.

Durch die rechts verschränkten Maschen wird das Maschenbild etwas fester.








Der gestreifte Schal wurde in Ermangelung von passender Wolle in Blocks und Streifen im Wechsel 1 M rechts / 1 M links gestrickt.





Das Muster im blauen Schal ist auf Vorder- und Rückseite gleich. Der Musterrapport beträgt 4 Maschen und wird wie folgt gestrickt: 

Vorderseite
2 M rechts
1 M rechts verschränkt
1 M links
im Wechsel, enden mit 2 M rechts

Die Rückseite genau so stricken.